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Georg Ringsgwandl
(Seehausen) - Gesang / Gitarre / Zither / Keyboard
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Nick Woodland
(München/Schwabing/Rheinpfalz) - Gitarre / Mandoline
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Manfred Mildenberger
(Isen) - Schlagzeug / Keyboard / Gesang
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Tobias Schwartz
- Baß /
Gesang
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Nick Woodland |
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Foto: Signe Maehler |
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Der junge Nick
Woodland 1973 |
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24
Jahre, spielt seit seiner Kindheit Schlagzeug und Keyboard
bzw. Klavier.
Vier Jahre Lehre als Großhandelskaufmann beim Stahlgruber,
vor drei Jahren
Beginn des Schlagzeugstudiums am Jazzzweig des Richard
Strauß-Konservatoriums München, Nebenfach: Klavier.
Beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Recordingtechnologie
und
Musikcomputern.
Seit Juni 2005 in der Ringsgwandl Band (Schlagzeug, Keyboard,
Gesang).
2006 Toningenieur und Ko-Produzent des Ringsgwandl Albums “Der
schärfste
Gang”.
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Der neue Bassist:
Tobias Schwartz |
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Über Nick
Woodland |
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Oskar Preisträger
Harold Faltermeier, von dem u.a. die Musik für Top Gun
und
die Rambo Filme stammt, der auch die Musik von Künstlern
wie Doobie
Brothers, Jennifer Rush und Pet Shop Boys produzierte, sagt von
Nick
Woodland, er sei „ein genialer Gitarrist.“
Schon in den achtziger Jahren war Nick laut FAZ „einer der
gesuchtesten
Münchner Studiogitarristen“. Er wurde von Giorgio Moroder
engagiert, dem
Produzenten, der u.a. mit Donna Summer auf Platz Eins der US Hitparade
kam.
Nick arbeitete für The Clash, Margot Werner und Müller-Westernhagen.
Nicht
weil er technisch so versiert ist, das sind heute viele, sondern
weil er zu
den ganz wenigen Gitarristen gehört, die einen eigenen „Ton“ haben.
Man
hört ihn unter hunderten von Musikern heraus, er hat einen
eigenen Stil.
Zu der Zeit, als die Rolling Stones einen Ersatzmann für Mick
Taylor
suchten, traf Nick sie im Musicland Studio in München. Von
seinem Können her
hätte er das ohne weiteres machen können, er wäre
sogar der richtige Typ für
diese Band gewesen, sowohl vom Humor her (immer noch beste englische
Art)
wie auch von den Trinksitten. Er war in greifbarer Nähe der
ersten
internationalen Liga. Jeder normale Musiker wäre Kopf gestanden.
Aber Nick
war schon immer frei von Ehrgeiz. Ruhm und großes Geld interessieren
ihn
nicht, das Stargetue hat ihn schon immer angewidert. Als die Münchner
Studioszene in den Achtzigern abhob, spielte er wieder live und
ging in die
Band von Westernhagen. Als es ihm dort zu bunt wurde, stieg er
aus und
spielte mit seinen „Magnets.“
Einige Jahre später schrieb und spielte er die Musik zu Bruno
Jonas‘ Kinofilm „Wir Wunderkinder“.
Anfang der Neunziger traf er Georg Ringsgwandl und spielt seither
auf dessen
Platten. Er war der Gitarrist bei „Tankstelle der Verdammten“ und „Ludwig
II.-Die volle Wahrheit“, zwei immer ausverkauften Musiktheaterstücken
an den
Münchner Kammerspielen, ebenso wie später in „Prominentenball“,
das von März
2004 bis Juli 2005 an am Residenztheater München gegeben wurde.
Nachdem
er dann noch mit Ringsgwandl und dessen „Staffabruck“ Programm
durchs deutschsprachige Europa getourt war, wurde Nick von
der gehobenen
Presse entdeckt. Die Süddeutsche bezeichnete ihn als einen
der „besten
Musiker des weissen Blues“ und OB Christian Ude verlieh
ihm den Schwabinger
Kunstpreis der Stadt München. Am 24.2.2001 bekam Nick
Woodland AZ-Stern der
Woche.
Anfang 2006 nahm Nick mit seiner neuen Band ein Live-Album
auf, das von
Manni Mildenberger gemischt und gemastert wurde und im Oktober ‘06
bei Enja
Records (www.enjarecords.com) erschien: der Titel dieser CD:
The Current
That Flows ( BLU-1036). In Nicks derzeitiger Band spielen Klaus
Reichardt
(kb, pedal steel), Holger Brandt (dr) und Walter Zinkl (b).
Die Süddeutsche stellte die neue Platte am 20.12.06 vor
und als Nick am
gleichen Tag auf dem Wintertollwood spielte, war das Zelt berstend
voll.
Pressestimmen:
Noch immer der lässigste, beste
und vielseitigste Rhythm'n'Blues Gitarrist
weit und breit. (Süddeutsche Zeitung)
Einer der Großen, ein brillianter
Gitarrist. (Neues Deutschland, Berlin)
Ein Meister der Blues Gitarre.
(Passauer Neue Presse)
Woodland behandelt seine Gitarre,
als wäre sie das zerbrechlichste Gut
überhaupt. (Rhein-Neckar-Zeitung)
Ein begnadeter Gitarrist. (Donaukurier,
Ingolstadt)
Sowieso einer der besten Bluesmusiker
hierzulande. (Südkurier, Ulm)
Es ist ein
Blues, zu dem Nick Woodlands Gitarre singt. Da gibt es keine
Hoffnung, keine Aussicht auf soziale Gerechtigkeit. Manchester,
ach was!
Georgia ist längst überall. Es gibt nur die Schönheit, den
Trost durch
Woodlands Gitarre. (Südkurier, 29.4.04)
Süddeutsche Zeitung - "Der Chefgitarrist"
- PDF
Georg Ringsgwandl über Nick Woodland:
Normalerweise
spricht er nicht mehr als ein paar karge Sätze am Tag. Was
in
ihm vorgeht, erfährt man viel besser, wenn er Gitarre spielt.
Daraus hört
man alles, was ihn bewegt, seine Verzweiflung, seine Freude
und seinen Witz.

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Georg Maria Esser - Versuch
eines Nachrufs |
Irgendwann
im März ist Georg Esser verstorben. Er kam im Mai
1998 durch die Vermittlung von Nick Woodland zu uns, in
dessen
Band er schon lange Jahre Bassist war, und spielte mit
uns bis September 2000.
Er war ein hochintelligenter, musikalisch außerordentlich begabter Mann,
der charmant und enorm witzig sein konnte, wenn ihn nicht gerade seine Dämonen
in den Krallen hatten.
Ich
plane, eine ausführlichere Würdigung von Georg Esser,
und bin dankbar
für alle Informationen, die mir jemand über ihn schickt
(Fotos, Texte,
Begebenheiten). Bitte email an die Homepage.
Georg
Ringsgwandl
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"Ich
sah sie zum ersten Mal auf einer Kaffeefahrt, die ich
mit einer Tante unternahm. |
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| Georg
Ringsgwandl, Nick Woodland, Herbert Thaller, Georg Maria
Esser. |
| Der
Busfahrer hielt kurz hinter der Grenze vor einem windigen Gasthof, und
während die anderen Prostatiker gleich aufs Häusl eilten,
walzte ich mit der Tante direkt zum Saal, aus dem anmutige Klänge
in den Flur drangen. Wir traten ein und staunten, daß die Musik
von einer Kapelle kam, die schäbiger und verwahrloster nicht
hätte sein können. Jedoch: Obwohl unfreundliche Bedienungen
das Schwerkostmenü lieblos auf die Resopaltische warfen, schafften
es die Musiker, eine Atmosphäre von charmant - gewitzter
Fröhlichkeit zu verbreiten. Meine Tante sagte, die Kapelle
bestünde aus "vergifteten Krattlern." Chemisch mag das stimmen,
menschlich sind die Burschen aber ok. Sie wirken nur
äußerlich fertig. Wie soll einer aber auch frisch
ausschauen, wenn er ständig in Neusiedel spielen muß? Ich
engagierte die Truppe vom Fleck weg und habe es nie bereut. Heute
spielen sie, unterstützt vom EU-Trachtenminister, bei allen
möglichen Gelegenheiten. Auf dem platten Land genauso wie im
Gewusel der Städte. Und wie sie ankommen! Der Rasen-Nazi mit der
Trimmschere ist genauso ihr Fan wie der Körndlkasper auf dem
Liegefahrrad." |
| Der bemerkenswerte Abend in Ischl. |
| Haben
am Montag (31.07.00) in ischl gespielt, Bad Ischl, Kongreß-
und Theaterhaus, wo früher der Kaiser mit der Sissy
spazieren ging. Sind anschließend auf dem Heimweg am k&k
Hofbeisl zunächst vorbei-, nach kurzer Debatte jedoch ein-gelaufen
und trafen dort, gegen 1, auf einige Musiker der Clifton
Chenier jr. Band (Cajun-Zydeco vom Besten), muntere Burschen
aus Louisiana, die grade auf Tour sind und den nächsten Tag
in Ischl spielen sollten. Es entspann sich eine Jamsession,
was heutzutage, wo jeder bloß hinterm nächsten Termin herrennt,
nur noch selten passiert.
Der Oberösterreicher Hannes
Heide holte Git.- und Baß-amp sowie Snare und Hihat für
den Thaller aus dem Auto. Jemand
spendierte Wein, Bier und Kurze die Menge, und schon
ging es munter auf. Der Woodland, zuvor noch mürrisch
am Tische
hockend bei einem kargen Glasl Weißwein, erwachte wieder
zum Leben und spielte auf wie der Lump am Stecken. Ein
rothaariger schweinsgesichtiger Ami spielte Klavier,
daß es gerade so pfiff, die Schwarzen sangen wie die
Engerl
und der angesoffene Thaller, grantig dreinschauend wie
immer spielte aufgekratzt Schlagzeug. Der Baß George,
wie immer im Koma, verlieh den kreuzkuulen Gruuvs wie
immer
den erhabenen Schliff.
Im nächtlichen Getümmel
ereignete sich unter anderem diese kleine Szene:
Die Bedienung stellt sich vor: Servas, i bin die Maria.
Ringsgwandl: Servas, i bin da Georg
Baß Gitarrer: Servas, i bin da Georg Maria.
Solche Begegnungen hat
man nicht jeden Tag. Heißt halt Georg Maria Esser.
Gegen halb fünf warf uns
dann die Wirtin raus.
Ich schlief in der Badewanne
ein und erwachte eine halbe Stunde später,
als mir Wasser in die Nase lief.
An sich wollten wir um
halb 12 fahren. Aber wie die Musiker zusammenfangen?
Ließ den Woodland
aus dem Koma klingeln.
Die Schlüssel der anderen beiden hingen bereits im Schrank
an der Rezeption, sie waren also schon ausgeflogen, wahrscheinlich
getrieben von der Unruhe akuten Entzuges. Ich mußte auch
nicht weit gehen. Ein Eck weiter saßen auf einem sonnigen
Platz, einer runden Theke unter einem großen Schirm.
Jemand war verantwortungslos genug, ihnen vor dem Zwölfeläuten
Bier zu geben: Der grauhaarige Kellner in weißer k&k
Feuerwehruniform mit Goldenen Knöpfen.
Ich zwang sie blitzschnell
zum Mitgehen, noch bevor der Feuerwehrkellner die 2.
Runde
zapfen konnte. Im Hotel erbettelte ich noch ein Kännchen
Kaffee für den Woodland, nicht um ihm einen Gefallen
zu tun, sondern um ihn nicht zum Auto tragen zu müssen.
Auf der Heimfahrt geschah
eine Sensation: die drei Kollegen Woodland, Thaller,
Esser
gingen mit mir baden im Mondsee. Der Woodland sprang
sogar hinein. Frappierend, wo sie kühles Naß ansonsten
nur inwendig
vertragen.
Aßen sodann im Strandrestaurant
Lido, wo Schlagzeug und Baß die nächsten Biere orderten
und leider auch bekamen.
Am Ufer sahen wir eine Schwanenfamilie mit vier Kindern,
von denen einer nur ein Bein hatte und trotzdem geradeaus
schwimmen konnte.
Bei der Abfahrt fand Esser
seinen Geldbeutel nicht mehr. Da hatten wir die Bescherung:
Irgendwo auf der Reise hatte
ER eingegriffen und Strafe geübt am Bassisten für
dessen liederliches Leben. Trotzdem ging es bei lauer
Luft zügig
nach Bayern zurück. Kaum über der Grenze, kaufte
ich den drei Kettenrauchern ein Gruppenbillett und überantwortete
sie um 15.40 des 1.8.2000 der Obhut der DB.
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| Bewußtseinstrübung |
1200
Euro Buße erteilte man dem Gelegenheitsschlagzeuger Herbert
Thaller,
der mit dem Rad den Schwabinger Busbahnhof befuhr, ordnungswidrig
und evtl. bewußtseinsgetrübt,
wie ihm jene Polizisten vorhielten,
die ihn um zehn ertappten,
zum Zeiserlwagen mitnahmen wegen der Personalien,
sein Fahrrad an einen Laternenpfahl schlossen,
den Schlüssel aber einbehielten
und Thaller zur Gerichtsmedizin fuhren,
wo sein Blut 2.79 Promille maß,
die der Richter auf 16 Biere zurückführte,
gegen die Thaller sich nicht wehrte,
weil er mit dem Vater seit zwölf dessen Achtundsiebzigsten
gefeiert hatte,
wohl aber gegen die Bewußtseinstrübung,
denn wie, fragte er das Gericht,
hätte ein Bewußtseinsgetrübter
drei Polizisten dazu bewegen können,
ihn nach der Blutabnahme wieder heimzufahren,
wo er den Zweitschlüssel aus der Wohnung holen und das Rad
vom Laternenpfahl am Schwabinger Busbahnhof befreien konnte,
nur um ihm das Ungemach zu ersparen, nächstentags den Schlüssel
im Revier abzuholen? |
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