Prosa
Oberbayern: Rückzugsgefecht - Liebeserklärung

Gibt es einen Grund, Oberbayern zu besuchen, wenn man Afrika, New York und die Karibik schon kennt? Ich meine ja und zwar möglichst bald. Die Vergangenheit führt nämlich schon Rückzugsgefechte. Sture Reste der Urbevölkerung liefern sich hie und da noch Scharmützel mit der modernen Zeit um ein paar Trümmer ihrer Heimat zu retten, aber die Tradition versinkt so schnell, daß die Leute oft garnicht mehr wissen, was “echt“ ist und ob es “echt“ früher überhaupt gegeben hat. Auch der Dialekt schwindet. Bauarbeiter, Automechaniker, Ausfahrer, Postboten und Bauern sprechen ihn noch. Bei ihnen ist Bayrisch der herrschende Slang. Wenn da einer Hochdeutsch redet, tut er sich schwer. Eher halten sie noch einen aus, der schwäbelt oder sächselt. Aber geschlecktes Hochdeutsch, bloß nicht, da grausts dem anarchistischen Untergrund. Die Radiomoderatoren verwenden Bayerisch nur noch, wenn sie einen Satz als blöd und hinterwäldlerisch kennzeichnen wollen. Die modernen Bewohner Oberbayerns streben als nächsten Schritt der Vervollkommnung das akzentfreie Hochdeutsch an. Der Dialekt ist hinderlich, wenn sich keiner mehr in Denke, Sprache und Kleidung von den Amerikanern unterscheiden will. Regionale Eigenheiten, welche die Heimat einmal ausmachten, werden nur noch als Kulisse für Werbeplakate oder als Ambiente für debile Fernsehserien geduldet.

Ich kenne zwar jemanden, der es ohne Hochdeutsch bis in die Subvorstandsebene von BMW schaffte, im Übrigen aber hat jemand, der auf seiner Eigenart beharrt, ausgeschissen. Selbst die CSU Oberen glauben nicht mehr, daß das Bayerische überlebt. Die Politik braucht es nur noch als Kulisse bei festlichen Anlässen. Die Grünen hatten mal eine Wurzel im bayerischen Untergrund, kapierten aber nicht, was man daraus hätte machen können. Es gibt genug fortschrittliche Leute in Bayern, die sich für Indianerstämme, Tibeter und Aborigines einsetzen, aber die eigene Kultur lassen sie verrecken ohne auch nur hinzuschauen. Noch gibt es Überbleibsel des alten Bayern. Noch hat es die um den Erdball galoppierende Raffsuchtepidemie nicht geschafft, die Tradition vollständig auszulöschen. Ich weiß von intelligenten Buben, deren Stolz es ist, ohne einen Satz Hochdeutsch erstklassig durchs Abitur zu kommen. Sie sprechen nicht nur die Reichenhaller Unterform des Rupertigauer Dialekts, nein, es muß seine Nonner Untervariante sein und die noch besonders verhaut. Vielleicht machen sie es wie ihr Vater, der eine Karriere als Physiker hinlegte ohne daß ihm jemals auch nur ein halbwegs hochdeutscher Satz über die Lippen gekommen wäre. Wie schaffte er das? Es gab immer Leute, die hinter dem Dialekt seinen brillianten Verstand zu schätzen wußten. Und seine Bescheidenheit. Der einzige Luxus, den er sich leistet, ist über Leute zu lächeln, die in gestelztem Hochdeutsch dummes Zeug von sich geben. In Phippsburg, Maine, USA, traf ich mitten im Wald einen jungen Informatiker, der in Boston computer sciences studiert. Er sprach akzentfreies Amerikanisch, aber nur holpriges Hochdeutsch. Er kam aus Bayern und hieß Gschwendtner. Das gab mir Hoffnung. Vielleicht überlebt das Bayerische in Amerika. Oder in Tasmanien, wohin einer meiner Großonkel flüchtete, als er wen erschlagen hatte und die Gendarmen hinter ihm her waren. Können die Bayern denn kein ordentliches Deutsch lernen? Nein, viel schlimmer. Können würden sie schon aber mögen wollen tun sie nicht. Oft kommt es mir so vor, als lernten sie nur soviel Hochdeutsch, wie sie fürs Überleben brauchen. Vereinfacht ausgedrückt ist es so: Der Sprachcomputer in meinem Gehirn hat Bayrisch als Betriebssystem. Ich kann ein Englisch-, Italienisch-, Französisch- oder schlimmstenfalls auch Hochdeutsch-Programm laufen lassen, aber gern tut es mein Hirn nicht. Englisch funktioniert noch am besten, weil es auch so eine abgeschliffen verschlampte Sprache ist. Was soll man schon tun mit einem Namen wie Kreuzpointner, Kroetz, Loipfinger, Hintermoser oder Krimpelstetter? Einer mit dem Namen Ringsgwandl hat es angeblich bis in den Vorstand von Hoechst geschafft, -eine Ausnahme. Letztlich zeichnet dich dein Name wie ein Brandmal im Pelz, selbst wenn du perfektes Bühnendeutsch sprichst. Du bist irgendwie verdächtig und das zu recht. Seit der Römerzeit zogen Handwerker, Künstler, Geschäftsleute und gewöhnliche Kriminelle über den Brenner nach Norden. Die Bayerinnen an den Durchgangsstraßen ließen sich nichts entgehen und machten mit den galanten Südländern Kinder sooft es nur ging. Dadurch haben viele von uns etwas Welsches, Krattlerhaftes, eine Sympathie für alles Windige. Denken Sie an Franz Josef Strauß, die Minister Tandler, Streibl, Wiesheu, Zimmermann, den Multimillionär Zwick, Karlheinz Schreiber, die Blutbeutelganoven vom Roten Kreuz und andere Performancekünstler. Selbst die Grünen liefern Skandale, nix Großes natürlich aber immerhin kleine Lumpereien. Als Oberbayer hast du eine geheime Liebe zum Halbseidenen. Und zwar alle von der Gosse bis zum Königshaus. Du hast eine Schwäche für das krumme Geschäft, weil du das gute Leben liebst und weil dir das krumme Geschäft das gute Leben mit weniger Arbeit verschafft. Weil du lieber sündigst und deine Seele beschmutzst als daß du auf einen schönen Tag verzichtest. Warum auch? Die Sünde kann man beichten aber der schöne Tag ist dahin. Letztlich halten die Bayern jemand sauberen wie Trittin oder Angela Merkel für einfältig, so wen nehmen sie nicht für ganz voll, mit denen ist etwas nicht in Ordnung, deren Eignung wird bezweifelt, wir halten sie, kurz gesagt, für deppert. Schuld an allem ist die Völkerwanderung: in Bayern blieben ja vorwiegend die hängen, denen das Seßhaftwerden bereits nach kurzer Wanderung so wichtig war, daß sie sich für eine Parzelle Moorwald mit der Urbevölkerung prügelten. Weil die Gegend damals unfreundlich war, überlebten nur die robustesten und gröbsten. Kein Wunder, daß die Rauferei immer noch heimisch ist. Sensible, empfindsame Naturen galten hier bis vor kurzem als genetischer Betriebsunfall, quasi als Degenerationserscheinung und mit der Christianisierung kam dann noch das Verlogene hinzu.

Vom Prinzip her ist der Oberbayer ja fremdenfeindlich. Nur das Fehlen von Bodenschätzen und die Mühsal der Bergbauernarbeit zwangen ihn zum Fremdenverkehr. Daher wärs ihm nachwievor am liebsten, die Gäste würden das Geld gleich überweisen und garnicht erst kommen. - Stimmt nicht, wollte euch nur tratzen (=aufziehen). Oberbayern wurde jedenfalls das Land, wo die Kabarettisten Immobilienfachleute sind und die Immobilienmakler Kabarettisten. Die unheilige Magdalena unter Bayerns Bezirken. Das Italien für den, dem Italien zu italienisch ist. Wir lehnen die Mafia ab, aber wenn beim Italiener alle so gemütlich beieinander hocken, ist es uns wurscht, was sie sonst noch treiben. Die Stimmung ist gut, das Essen paßt, der Wein ist in Ordnung und mehr will man nicht. In diesem Land stellt sich die SPD so blöd an, daß die Leute immer noch CSU wählen. Hier geht es den Leuten besser und sie glauben, sie hätten es verdient. Die Übernahme des Landes durch die Erfolgreichen macht, wie Gerhard Polt sagt, die Eingeboren zu Exoten in der eigenen Heimat. Aber, trotz aller sonstigen Verkommenheit, man muß uns zugute halten, daß der Ureinwohner hier noch auf Respekt hoffen kann, während man ihn woanders verlacht und die Moderne als Fortschritt feiert. Wie kommt man nach Oberbayern? Zug, Auto, oder Flugzeug? Der beste Weg führt über die Literatur. Wanderer, willst du nach Oberbayern, so lese Lena Christ. Sie schildert das ungeschminkte Voralpenbayern um 1900. Das Leben im Gebirge bis 1950 beschreibt Franz Innerhofer in Schöne Tage. Er kommt zwar aus dem Salzburgischen, aber das ist wie Oberbayern. Die heute über 50-Jährigen brachten ihre Jugend noch in der strengen Zeit zu. Sie mögen das Land und meutern gegen die Verhältnisse, zumindest granteln sie darüber. Dazu gehören die Schriftsteller Herbert Achternbusch und Carl Amery, Gerhard Polt und in der Musik Leute wie die Biermösl Blosn, Konstantin Wecker und Hans Söllner. Aber auch andere, die man nicht kennt und die genauso wichtig sind, weil sie das Leben hier erträglicher gestalten. Vielen anderen erging es schlechter, ihnen brachen die Prügel von Kirche, Eltern und Lehrer frühzeitig das Kreuz. Gerade das gebrochene Rückgrat ist es aber vielleicht, was vielen eine Karriere im öffentlichen Dienst oder beim Fernsehen ermöglichte. Vielleicht sagte mein Vater deshalb immer: eine gescheite Watschn hat noch keinem geschadet. Jedenfalls regiert seit über vierzig Jahre die CSU in unangefochtener Alleinherrschaft. Darüber könnte man leicht vergessen, daß es in Oberbayern immer Aufständische gegeben hat, weniger organisierte Revolutionäre als anarchistische Widerständler. Der fast vergessene “Bairische Hias“ Matthias Klostermayr führte Jahre vor der französischen Revolution einen Aufstand in der Gegend von Augsburg an, der Schmied von Kochel zog mit seinen mager bewaffneten Bauern gegen München, wo sie am 25.12.1705, bei der Sendlinger Mordweihnacht, von österreichischen Besatzungssoldaten abgeschlachtet wurden, der Volksheld Mathias Kneißl wurde 1902 geköpft und der Schreiner Georg Elser hätte mit seinem Bombenanschlag auf Hitler 1939 der Geschichte um ein Haar eine andere Wendung gegeben.

Das letzte Reservat des Bayerischen wird die Unterschicht sein, die von minimal wage jobs lebt. Dort werden die Verlierer beieinander hocken und ihr Slang wird nicht US sein sondern bayerisch, und zwar so verhonackelt, daß es keiner versteht außerhalb. Ihre Instrumente werden Ziehharmonika, Trompete, Gitarre und Löffel sein. Ab und zu wird ein Journalist zu ihnen hinabsteigen und von skurrilen Überbleibseln einer alten Kultur berichten. Aber, nur kein Gejammer. Noch pflegt selbst die Oberschicht bayerisches Kulturgut. Immer wieder bestätigt ein Prominenter im Fernsehen sein Beharren auf der Almhütte. Oskarpreisträger Harold Faltermeier, Skifahrer Markus Wasmeier und Franz Beckenbauer sitzen fürs Leben gern bei einer deftigen Brotzeit im Herrgottswinkel ihrer Zirbelstube. F.B. hört dabei sogar noch Volksmusik. Auch auf anderen Gebieten steht Oberbayern heute prächtig da. Rodeln (Dankeschön Georg Hackl, oder wie man auf bairisch sagt: Hacklschorsch merci, mit Betonung auf dem e ), Skifahren (da hat uns Katja Seizinger aus NRW allerdings jahrelang beschämend abgehängt), Eishockey, Fußball (Bayern, 60, Unterhaching), Baden gehen, Gleitschirmfliegen, Snowboarden, Physik (Nobelpreisträger Mößbauer), Biergarten, Kartenspielen, Handwerk, Milchwirtschaft und halbseidene Künste wie Blasmusik oder Vermögensberatung (Sternekoch Alfons Schubeck in Waging). Beliebte Sportarten sind weiterhin Holz aufrichten, blöd daherreden, Disziplinverweigerung, Königsschlösser, Steuerhinterziehung und Kurgäste tratzen. Leider ist das Wolpertinger fangen, welches früher für viel Gaudi sorgte, aus der Mode geraten. Liebenswert ist an uns auch eine gewisse verschrobene Renitenz gegenüber Verwaltungsreformen. Als die Landkreise Laufen und Berchtesgaden mit der Stadt Bad Reichenhall zusammengelegt wurden, beharrten viele mit allen möglichen Tricks auf ihrem BGD-, REI- oder LF-Schild. Das wäre nichts besonderes, das gabs woanders auch. Daß aber die Behörden stillschweigend mitmachten, das war speziell. Historisch betrachtet ist heute die beste Zeit um nach Oberbayern zu fahren. Aus den Wäldern brechen keine wilden Tiere mehr hervor und Wegelagerer sind eine Seltenheit. Man könnte man argwöhnen, der Oberbayer habe, seit die düstere Macht von Kirche und Staat ihn nicht mehr drückt, etwas von seiner unbeschwerten Lustigkeit verloren, aber das müssen Sie selbst beurteilen. Mag sein, daß es woanders auf der Welt auch schöne Flecken gibt, aber wirklich in Ruhe sterben kannst du erst, wenn du den Königsee gesehen hast. Allerdings, wenn du ihn gesehen hast, willst du es nicht mehr. Steige auf den Watzmann, schau dir den Gölltrichter an, du glaubt es sonst nicht. Durchs Wimbachgries im Frühling, der Chiemsee im Sommer, das Altmühltal im Herbst. Die schönsten Bauernhäuser gibt es im Berchtesgadener Land und im Chiemgau und die allerschönsten in der Gegend um Miesbach. Ein Land, wo der Umweltminister noch einen Sinn haben könnte.

Hoffentlich bleiben die braunbunten Kühe auf den Höfen. Hoffentlich widerstehen ein paar Bauern dem modernen Trend zur schwarzweißen Hochleistungskuh. Unsere Kühe tragen ihr rehfarbenes Fell nämlich mit dem gleichen Stolz wie die Leute ihre Tracht. Man muß die Gemsen im Gebirge gesehen haben und den Enzian, wie er im Frühling auf einer Bergwiese blüht, kobaltblau wie radioaktiv in makelloser, verbotenster Schönheit. Haflinger und Kaltblüter auf einer Wiese im Mai, ein blauer, fast windstiller Herbsttag, der nachmittags leicht dunstig wird. Dann sollte man sich bei Kaffee und Zwetschgendatschi in einen Gastgarten setzen, ein Traklgedicht lesen und sich nicht um die Wespen scheren. Es gibt noch gemütliche alte Wirtshäuser und es lohnt sich, für sie einen Umweg zu machen. Der Bürgerbräu in Reichenhall, die Bräustüberl von Berchtesgaden, Tegernsee und Garmisch-Partenkirchen. Wirklich echt sind sie nur mit unfreundlicher Bedienung, denn rauhbauzig heißt ja verdeckt charmant. Eine gute Art, Oberbayern zu sehen wäre von Norden her bis nach Berchtesgaden durchzufahren, auszuschlafen und dann die nächsten Tage/Wochen nach Ramsau und Hintersee, über die Queralpenstraße nach Bad Reichenhall, das Kloster Höglwörth bei Anger, weiter zum Chiemsee, über Tatzelwurm Sudelfeld nach Bayerischzell, Miesbach, Bad Tölz, Kloster Bendiktbeuren, Kochel am See, Walchensee, von dort über Mittenwald nach Garmisch-Partenkirchen, Eibsee, dann Murnau, Staffelsee, Starnberger See und zurück nach Hause. Man übernachtet am besten in Privatunterkünften und Pensionen, weil sie billig und gut sind und man dort die Leute kennenlernt. Viele Orte haben verstanden, daß die Grausamrustikalisierung der 60 er und 70er Jahre ins ästhetische Verderben führte. Viele Orte pflegen wieder den schlichten alten Stil, Seehausen am Staffelsee, Schrobenhausen in der Hallertau, Beilngries im Altmühltal uva. Es ist ein üppiges Land, reichlich versorgt mit landschaftlichen und historischen Schätzen. Immer noch gibt es eine tiefsitzende Freude am kurzweiligen Brauchtum. Am Faschingsdienstag in Ohlstadt z.B.: Wettkampf in Gummistiefelweitschmeißen.

Wie gesagt, fahren Sie bald. Keiner weiß den Tag des Jüngsten Gerichts. Dann werden einige Orte der Verdammnis anheimfallen. ER wird die Heimatfrevler strafen. Karl Moik wird für das Versauen der Volksmusik in Ewigkeit Einstürzende Neubauten auf 10 hören müssen. Architekten, Bauherren, Hand- und vor allem Heimwerker werden für die Verhunzung der Häuser büßen. ER wird sie im Fegefeuer reinigen von der Sünde kupfergetriebener Haustüren, verjodelter Balkone und plastikener Jalousien. Er wird Rache üben für affige Modetracht und alle Bauern in den Schwitzkasten nehmen, die ihre Wiesen verkauften, wo jetzt Doppelhäuser und Dreispänner SEIN Antlitz verhöhnen. Andere aber wird ER heiligen: Dieter Wieland z.B. für seine Fernsehsendungen über die einfache Schönheit alter Bauernhäuser und -gärten, aber auch die Biermösl Blosn, Fraunhofer Saitenmusik, Eibl Sepp, Rehm Buam und andere, die die unverfälschte Volksmusik am Leben hielten. Wenn es ans Bankabräumen geht, wird Gott fragen: ist ein Gerechter unter ihnen? und Stoiber wird antworten müssen: eigentlich keiner, außer einer arbeitslosen Mutter aus Gelsenkirchen, die mit ihren Kindern gerade auf Besuch ist. Das wäre das Paradies, wird Gott sagen, eine bayerische Landschaft mit Bevölkerung aus dem Kohlenpott. Und die Bayern zum Büßen ins Ruhrgebiet. Allderdings, wenn die Pottler durch langes, landschaftliches Verwöhnen dann hoffärtig werden, müssen sie wieder zurück an die Ruhr und die Bayern dürfen wieder heim usw. bis in alle Ewigkeit.

Geschrieben für den Merian von Georg Ringsgwandl